Wie ein Riss…

•3. Jul 2009 • Kommentar schreiben

Welt online berichtet von einem Veranstaltung in Berlin. Am Johannisempfang der Evangelischen Kirche nahm die Berliner Politprominanz teil.

Bischof Huber sprache über die Wirtschaftskrise. In sehr klaren Worten muss er auf die Hintergründe und Konsequenzen hingewiesen haben. Und er ruft zur Umkehr auf. Das ist seine Aufgabe und es gut, dass die politsch Verantwortlichen zuhören. Was sie daraus machen bleibt die spannende Frage.

Mein Eindruck ist, dass sich die Gründe für die Krise in einem Satz bündeln lassen, nach dem unsere Wirtschaft und leider auch vielfach das private Leben funktioniert: Mehr ist besser! Dieser Satz ist soetwas wie der Motor der Krise. In allem Planen für die Überwindung der Krise habe ich den Eindruck, dass keine Strategien für dem Umgang mit Schrumpfung entwickelt werden.

Und jetzt wird es richtig spannende: Wie sieht das eigentlich in unseren Gemeinden aus. Gibt es Strategien für Stagnation, Konsolidierung und Schrumpfung? Treibt uns nicht auch der „Mehr ist besser- Motor“? Wie ist das, wenn die Gottesdienstzahlen nicht mehr wachsen? Was passiert, wenn unsere Evangelisationsbemühungen mal wieder nicht funktioniert haben? Was ist mit den vielen kleinen Gemeinden, die den großen Vision der Willow, Saddelback, Emergingbewegungen nicht gewachsen sind?

Gibt es bei uns auch einen Riss in der Mauer?

Wieder da

•29. Jun 2009 • Kommentar schreiben

Die Gemeindefreizeit liegt hinter mir. Und es war ein gutes Wochenende. Es gab ein unlösbares Problem: Und das war das Wetter. Es hat geregnet,  viel, ausdauernd und anhaltend. Die Sonne lukte nur selten durch die Wolken. Aber das Wetter muss man nehmen, wie es ist!

Ansonsten war es ein rundherum gelungenes Wochenende. Das Haus Langau liegt fantastisch. Und gerade für das Regenwetter bot es mit dem Schwimmbad tolle Möglichkeiten.

Die Themen von Helmut Blatt waren intensiv und herausfordernd. Wie Workshops über die Praxis des Gebets waren gut und hilfreich. Die Stimmung der über 70 Teilnehmer war gut. Und der Abschluss ist der Kapelle des Hauses sehr bewegend.

Ich bin Gott dankbar für dieses Wochenende und hoffe, dass es im Gebetsleben der Teilnehmer Kreise zieht!

Lehre uns beten…!

•26. Jun 2009 • Kommentar schreiben

Wir fahren mit der Gemeinde auf  Wochenendefreizeit. Das ist immer ein Höhepunkt im Gemeindejahr.

Diesmal geht es um Gebet! Und ich freue mich auf unseren Referenten Helmut Blatt aus Marburg.

Mir scheint es, dass Gebet im Moment ein großes Thema ist. Über all wird darüber geschrieben und geredet. Die Frage ist, ob auch gebetet wird?! Das ist doch oft das Manko, wenn es um Gebet geht. Gut Lehre, viel Zustimmung, große Betroffenheit – aber am tatsächlichen Gebetsleben ändert sich nichts. Ich bete seit Wochen darum, dass Gott uns in der Gemeinde eine Gebetserweckung schenkt. Das ist es, was wir brauchen!

  • Leidenschaft für Gebet
  • Gebet als erste und natürlichste Reaktion auf alles, was geschieht.
  • Gebetstreffen als wichtigste Gemeindeveranstaltung.
  • Entstehung von 10 bis 20 Gebetszellen im ganzen Bereich unserer Gemeinde.

Wie kommt es, dass es mit dem Gebet so schwierig ist? Ich habe ein paar Ideen, aber keien Antwort. Aber ich bin durch einen Vers aus dem NT neu motiviert worden:

Einmal hatte sich Jesus zum Gebet zurückgezogen. Als er es beendet hatte, bat ihn einer der Jünger: „Herr, sag uns doch, wie wir beten sollen!“ (Lukas 11,1)

Die Freunde Jesu wollten Gebet von Jesus lernen. Sie hatten in ihm ein Vorbild, dem sich nacheifern wollten. Vielleicht ist es das, was wir brauchen: Vorbilder. Könnte es sein, dass wir Gebet zu sehr im geheimen passieren lassen? Vielleicht haben wir die „stille Kammer“ absolut gesetzt und die „zwei oder drei“ vergessen!

Ich bete und hoffe auf eine Gebetserweckung!

Erschreckend

•24. Jun 2009 • 1 Kommentar

Gestern Nacht in der ARD lief die Sendung: Iran – Galgen für eine 16-jährige. Es hat mich tief erschüttert, was dort über das Leben im Iran weitergegeben wurde.

Iran

Atefeh R. 16 Jahre alt, hingerichtet (nachgestellte Szene)

Atefeh verlor mit vier Jahren ihre Mutter durch einen Unfall. Der Vater verlor sich durch den Schicksalsschlag in Drogen und Alkohol. Das Mädchen verlor jeden halt. Mit 13 Jahren wurde sie das erste Mal wegen unkeuschem Verhalten von der Sittenpolizei verhaftet. Sie bekam 100 Peitschenhiebe. Mehrfach war sie im Gefängnis.

Ein Nachbar nahm sich ihrer an und vergewaltigte sie mehrfach. Dies wurde angezeigt. Atefeh wurde verhaftet und innerhalb von vier Wochen wurde ihr der Prozess gemacht. Wegen mehrfachem unkeuschem Verhalten wurde sie zum Tod durch den Strick verurteilt.

Das höchste Gericht in Tehran bestätigte das Urteil innerhalb von vier Wochen. Kein Richter fragte nach Atefehs Geburtsurkunde. Sie wurde für 22 ausgegeben, weil der Richter sie „weit entwickelt“ fand. Ohne die Familie zu informieren wurde sie öffentlich gehenkt. Das alles passierte 2006.

Friedlicher Islam? Was ist das für ein Bild, dass wir in diesem Land von dieser Religion haben? Mir blutete das Herz, als die Geschichte dieses Mädchens gesehen habe.

Praise Adonai

•19. Jun 2009 • Kommentar schreiben

Gott ist klasse, er verdienst alle Ehre und Anbetung!

Wer im Himmel oder auf der Erde
gleicht dem Herrn, unserem Gott,
ihm, der im höchsten Himmel thront
und hinabschaut in die tiefste Tiefe?

Preist den Herrn – Halleluja

Psalm 113,5-6

Abgeklemmt

•16. Jun 2009 • Kommentar schreiben

Heute morgen ging mein Internetanschluss nicht. Ich war sehr froh, dass ich eine Predigt halten musst. So konnte ich mich nur ein bisschen ärgern.

Aber es ist wirklich völlig unglaublich, wie oft und selbstverständlich ich das Internet benutze: Email, Informationen, Predigten, Produktsuche, Recherche, usw.!

Jetzt geht es wieder – Gott seid Dank. Meine Fritzbox hat auf klopfende Handauflegung reagiert. (Und ich habe erfahren. dass in ganz Oberbayern eine Störung war.)

Karwoche

•8. Apr 2009 • Kommentar schreiben

Eigentlich müsste man in dieser Woche traurig sein. Jesus wird sterben. Jesus wird leiden. Und er tut es für mich. Aber ehrlich gesagt halten mich zwei Dinge davon ab, traurig zu sein:

1. Die erste wirkliche Frühlingswoche. Die Sonne tut so gut, die Luft ist würzig, alles blüht und wird wieder grün. Frühling ist so schön!
2. Am Ende der Woche ist Ostern. Und Ostern hat nichts mit Trauer zu tun. Ich finde, man kann den Karfreitag eigentlich nur ertragen, wenn man um Ostern weiß. Karfreitag ohne Ostern ist so ziemlich der schrecklichste Gedanke, den man sich vorstellen kann. Aber so wird es den Jüngern gegangen sein. Sie sahen Jesus leiden und sterben und hatten keine Ahnung von Ostern!. Wie gut, dass ich um Ostern weiß!

Ich wünsche allen eine tiefe Begegnung mit Jesus durch Karfreitag und Ostern!